Das Hauptproblem der Übergeber: Die Nachfolgersuche
Die Planung der Unternehmensnachfolge wird heutzutage vom Übergeber initiiert. Er bestimmt auch, zumindest in der Anfangsphase, maßgeblich die Gestaltung der Nachfolge. Sein Hauptantrieb dieses Thema in Angriff zu nehmen ist sein Alter und, damit verbunden, die Sorge um die eigene finanzielle Absicherung seines Lebensabends, sowie die Sorge um das Fortbestehen seines Lebenswerkes. Wie die Befragung jedoch auch zeigt, schiebt 1/3 der Unternehmer die Unternehmensübergabe hinaus, vor allem diejenigen, die keinen Nachfolger in der Familie haben. 80 % der Befragten, wiederum v.a. die, die auf einen externen Nachfolger angewiesen sind, rechnen mit Problemen beim Prozess der Übergabe - ein möglicher Grund für ein Zögern. Das größte Problem für die Übergeber ist die Suche nach dem richtigen Nachfolger, wiederum betrifft dies v.a. Unternehmer, die keinen Familiennachwuchs haben. Die Nachfolgersuche ist sowohl zeit- als auch kostenintensiv. Es müssen Profile für passende Nachfolger erstellt werden, ebenso wie ein Profil der eigenen Firma und ein Angebot, für das vorab fachlicher, steuerlicher und rechtlicher Rat eingeholt werden muss. Viele Quellen müssen angezapft werden, um potentielle Nachfolgekandidaten auszumachen, schließlich warten schwierige Verhandlungen über die Kosten und Modalitäten der Übernahme.
